Glossar
Dieses Glossar dient als kompakte Wissensquelle für Fachhandwerker, Planer, Architekten und Bauherren
Ein Abflussrohr leitet gebrauchtes Wasser von einem Sanitärobjekt zur Abwasserleitung. Durchmesser und Gefälle müssen zur angeschlossenen Entnahmestelle passen.
Eine Abgasleitung führt Verbrennungsgase vom Heizgerät ins Freie. Material und Führung müssen zum Wärmeerzeuger, zu den Abgastemperaturen und zum zulässigen Abgassystem passen.
Die Ablaufgarnitur verbindet den Ablauf eines Waschtischs, einer Spüle oder Wanne mit der Abwasserleitung. Je nach Modell enthält sie einen Stopfen oder ein Ventil zum Verschließen des Ablaufs.
Abluft ist Luft, die aus einem Raum abgesaugt und nach außen oder in einen Abluftkanal abgeführt wird. Sie kann beispielsweise Feuchtigkeit, Gerüche oder andere Luftverunreinigungen enthalten.
Ein Abluftventilator fördert Luft aus einem Raum nach außen oder in einen Abluftkanal. Er wird beispielsweise in Bädern, WCs oder anderen Räumen eingesetzt, in denen Feuchtigkeit oder Gerüche abgeführt werden sollen.
Die Abriebgruppe beschreibt bei glasierten Bodenfliesen die Widerstandsfähigkeit der Oberfläche gegen Verschleiß durch Begehen. Die passende Gruppe hängt von der Beanspruchung des Bodens ab.
Ein Absperrventil unterbricht den Wasserfluss in einer Leitung oder zu einer einzelnen Entnahmestelle. So lassen sich Armaturen warten, ohne die gesamte Wasserversorgung abzustellen.
Bei der Abtauung entfernt eine Luft-Wasser-Wärmepumpe Eis vom äußeren Wärmeübertrager. Währenddessen steht vorübergehend weniger Heizleistung zur Verfügung; das Kondenswasser muss sicher ablaufen.
Eine Abwasserfallleitung führt Schmutzwasser senkrecht durch mehrere Geschosse nach unten. Sie verbindet Anschlussleitungen mit der weiterführenden Entwässerung und benötigt eine passende Belüftung.
Eine Abwasserhebeanlage pumpt Abwasser aus Entwässerungsstellen unterhalb der Rückstauebene über eine Rückstauschleife. Sie ist nötig, wenn das Wasser nicht sicher im freien Gefälle abfließen kann.
Eine Abwasserleitung transportiert Schmutz- oder Regenwasser vom Gebäude zur Kanalisation oder zu einer anderen vorgesehenen Entsorgung. Material, Durchmesser und Gefälle richten sich nach der Belastung.
Eine Anschlussleitung verbindet ein Gerät oder eine Entnahmestelle mit dem zugehörigen Verteil- oder Sammelsystem. Welche Leitung gemeint ist, hängt vom Gewerk und Bauteil ab.
Die Arbeitszahl setzt die abgegebene Wärmemenge einer Wärmepumpe ins Verhältnis zur dafür eingesetzten elektrischen Energie über einen bestimmten Zeitraum. Anders als der COP beschreibt sie keinen einzelnen Betriebspunkt.
Eine Armatur regelt oder entnimmt Wasser an Waschtisch, Dusche, Wanne oder Spüle. Sie kann Durchfluss und Temperatur steuern und muss zum Anschluss sowie zum Einsatzbereich passen.
Der Armaturenanschluss verbindet eine Wasserarmatur mit den Kalt- und gegebenenfalls Warmwasserleitungen. Anschlussmaß, Dichtheit und Zugänglichkeit sind für Montage und Wartung wichtig.
Ein Ausdehnungsgefäß nimmt die Volumenänderung des Heizungswassers beim Erwärmen auf. Seine Membran und das Gaspolster helfen, den Anlagendruck in einem geeigneten Bereich zu halten.
Ein Auslaufventil ist eine Armatur mit freiem Wasserauslauf, etwa am Gartenanschluss oder im Hauswirtschaftsraum. Es öffnet und schließt die Wasserentnahme direkt an der Zapfstelle.
Das Außengerät einer Split-Klimaanlage enthält unter anderem den Verdichter, einen Wärmeübertrager und einen Ventilator. Beim Kühlen gibt es die der Raumluft entzogene Wärme an die Außenluft ab; Aufstellort und Schallentwicklung sind wichtig.
Außenluft ist Luft aus der Umgebung, die einer Lüftungsanlage oder einem Raum zugeführt werden kann. Ihre Qualität und Ansaugposition beeinflussen die Zuluftqualität.
Eine Außenwanddurchführung bildet die Öffnung für Zu- oder Abluft durch die Gebäudehülle. Sie muss gegen Regen, Luftundichtheiten und Wärmebrücken ausgeführt werden.
Eine Badewanne ist ein fest installiertes Becken zum Baden und gegebenenfalls Duschen. Für die Auswahl sind Platz, Einstieg, Material und die Lage von Ablauf und Armatur wichtig.
Eine Badfliese ist eine für das Badezimmer ausgewählte Wand- oder Bodenfliese. In Nassbereichen sind Rutschhemmung, Reinigung und die Abdichtung unter dem Belag besonders wichtig.
Badmöbel schaffen Stauraum am Waschplatz oder im übrigen Badezimmer.
Staatliche Förderung für nachhaltige Heizsysteme und energetische Sanierung.
Ein Balkonkraftwerk ist eine kleine Photovoltaikanlage mit Wechselrichter, die Strom für den eigenen Haushalt erzeugt. Überschüssiger Strom kann ins öffentliche Netz fließen.
Ein barrierefreies Bad ist so geplant, dass Menschen mit eingeschränkter Mobilität seine Sanitärobjekte möglichst selbstständig nutzen können. Bewegungsflächen, gut erreichbare Armaturen und ein schwellenarmer Duschbereich sind zentrale Elemente.
Ein Batteriespeicher nimmt überschüssigen Strom auf und gibt ihn bei Bedarf wieder ab. In Verbindung mit Photovoltaik kann dadurch mehr selbst erzeugter Strom im Haushalt genutzt werden.
Befestigungstechnik umfasst Dübel, Schrauben, Konsolen und Montagesysteme für Rohre, Geräte und Sanitärobjekte. Die Befestigung muss Untergrund, Gewicht und Betriebskräften standhalten.
Bei der Befeuchtung wird der Luft gezielt Wasserdampf oder fein verteiltes Wasser zugeführt. Sie dient dazu, die gewünschte Raumluftfeuchte zu halten und erfordert hygienischen Betrieb.
Ein Bidet ist ein separates Sanitärobjekt zur Reinigung des Intimbereichs mit Wasser. Es benötigt einen Wasseranschluss, eine Armatur und einen Abfluss.
Der Bivalenzpunkt ist die Außentemperatur, bei der die Heizleistung einer Wärmepumpe gerade der Heizlast des Gebäudes entspricht. Unterhalb davon unterstützt bei bivalenten Anlagen ein zweiter Wärmeerzeuger.
Bei einer bodenebenen Dusche liegt die Duschfläche nahezu auf Höhe des übrigen Badezimmerbodens. Entscheidend sind ein ausreichendes Gefälle zum Ablauf und eine fachgerecht ausgeführte Abdichtung.
Eine Bodenfliese ist für die Belastung als Bodenbelag vorgesehen. Neben Format und Optik sind Abriebfestigkeit, Rutschhemmung und Eignung für den Einsatzort wichtig.
Eine Bordüre ist ein schmales dekoratives Fliesenband an Wand oder Boden. Sie gliedert eine Fläche oder setzt einen gestalterischen Akzent.
Eine Brandschutzmanschette umschließt bestimmte Rohrdurchführungen durch feuerwiderstandsfähige Bauteile. Im Brandfall verschließt ihr aufschäumendes Material die Öffnung eines schmelzenden Rohrs.
Eine Brauchwasserwärmepumpe erwärmt Trinkwasser mit Wärme aus Luft und elektrischer Antriebsenergie. Sie dient der Warmwasserbereitung, nicht der Raumheizung.
Ein Brenner mischt Brennstoff und Verbrennungsluft und setzt sie kontrolliert in Wärme um. Er ist ein zentrales Bauteil öl- oder gasbetriebener Heizgeräte.
Brennwerttechnik nutzt neben der Wärme aus der Verbrennung auch Wärme aus der Kondensation von Wasserdampf im Abgas. Dafür sind niedrige Rücklauftemperaturen besonders günstig.
Ein Bypass führt den Luftstrom ganz oder teilweise an einem Bauteil vorbei. Bei Lüftungsgeräten wird häufig ein Wärmetauscher-Bypass eingesetzt, um die Wärmerückgewinnung zeitweise zu umgehen, z. B. zur Nutzung kühler Außenluft im Sommer.
Ein CO2-Sensor misst die Kohlendioxidkonzentration der Raumluft. Sein Signal kann eine Lüftungsanlage bedarfsgerecht steuern oder anzeigen, wann gelüftet werden sollte.
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Der COP ist das Verhältnis von abgegebener Wärmeleistung zur aufgenommenen elektrischen Leistung einer Wärmepumpe an einem festgelegten Betriebspunkt. Er ist ein Momentwert und keine Jahresbilanz.
Cotto ist eine meist unglasierte Tonfliese mit warmer, rötlicher Farbgebung. Wegen ihrer porösen Oberfläche benötigt sie je nach Einsatz eine geeignete Pflege oder Imprägnierung.
Unglasierte Terrakottafliesen mit warmer Farbgebung für mediterranes Flair.
Die nutzbare Dachfläche bestimmt, wie viele Solarmodule auf einem Dach Platz finden. Ausrichtung, Neigung, Verschattung und Tragfähigkeit beeinflussen die Planung einer Photovoltaikanlage.
Die Dämmstärke ist die Dicke einer Dämmschicht, beispielsweise um eine Rohrleitung. Zusammen mit dem Dämmstoff bestimmt sie, wie stark Wärmeverluste oder Tauwasserbildung begrenzt werden.
Eine Dämmung verringert den Wärmefluss zwischen einer Leitung oder Anlage und ihrer Umgebung. An Rohren schützt sie je nach Einsatz auch vor Tauwasser und Frost.
Eine Dehnungsfuge nimmt Bewegungen zwischen Bauteilen oder Belagsfeldern auf. Sie wird elastisch ausgebildet und darf nicht starr mit Fugenmörtel verschlossen werden.
Bei einer dezentralen Lüftung versorgen einzelne Geräte Räume oder Raumgruppen mit Luft. Häufig sitzen sie in der Außenwand und benötigen kein durchgehendes Kanalnetz.
Bei einer Dichtheitsprüfung wird kontrolliert, ob Leitungen und Verbindungen unter festgelegten Bedingungen dicht sind. Prüfmedium und Verfahren richten sich nach der jeweiligen Anlage.
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Eine Drosselklappe verändert den freien Querschnitt eines Lüftungskanals und damit den Luftstrom. Sie wird zur Einregulierung der Luftmenge genutzt.
Ein Druckminderer senkt einen höheren Eingangsdruck auf einen eingestellten Ausgangsdruck. In der Trinkwasserinstallation schützt er nachgeschaltete Leitungen und Armaturen vor zu hohem Versorgungsdruck.
Eine Druckprüfung belastet eine neu installierte oder geänderte Leitung mit einem festgelegten Prüfdruck. Sie dient dazu, Undichtigkeiten oder Montagefehler vor der Inbetriebnahme zu erkennen.
Ein Druckspüler spült ein WC oder Urinal direkt mit Leitungswasser, ohne Spülkasten. Er benötigt einen geeigneten Versorgungsdruck und einen ausreichend dimensionierten Wasseranschluss.
Dünnbettmörtel ist Fliesenkleber, der in einer relativ dünnen Schicht auf einen ausreichend ebenen Untergrund aufgetragen wird. Eine Zahnkelle erzeugt dafür Kleberrippen.
Ein Dusch-WC kombiniert eine Toilette mit einer integrierten Wasserreinigung. Je nach Ausführung bietet es einstellbare Strahlfunktionen und benötigt zusätzlich zum Wasseranschluss oft Strom.
Toilette mit integrierter Reinigungsfunktion durch Wasserstrahl.
Eine Duschabtrennung begrenzt den Spritzwasserbereich einer Dusche. Glaswände, Türen oder Festelemente müssen zur Duschfläche passen und sich gut reinigen lassen.
Eine Duscharmatur mischt warmes und kaltes Wasser und regelt den Durchfluss zur Brause. Modelle mit Thermostat halten die eingestellte Temperatur bei wechselndem Leitungsdruck weitgehend konstant.
Eine Duschrinne ist ein länglicher Ablauf für Duschwasser, häufig bei bodenebenen Duschen. Ihre Lage beeinflusst das Gefälle der Duschfläche und die Ausführung der Abdichtung.
Ein Duschsystem kombiniert Armatur, Brausestange und eine oder mehrere Brausen zu einer Einheit. Anschlüsse, Wasserdruck und Montagehöhe sollten zur vorhandenen Dusche passen.
Eine Duschwanne bildet die wasserführende Standfläche einer Dusche und leitet Wasser zum Ablauf. Sie ist in unterschiedlichen Materialien, Größen und Einbauhöhen erhältlich.
Bei einem dynamischen Stromtarif ändert sich der Arbeitspreis für Strom in kurzen Zeitabschnitten entsprechend einem vertraglich festgelegten Marktbezug. Flexible Verbraucher können auf günstige Zeiten verschoben werden.
Ein Eckventil sitzt meist unter Waschtisch oder Spüle am Wandanschluss. Es erlaubt, den Wasserzulauf zu einer Armatur oder einem Gerät einzeln abzusperren.
Eigenverbrauch ist der Teil des selbst erzeugten Stroms, der im eigenen Gebäude genutzt wird. Ein höherer Eigenverbrauch kann durch passende Verbrauchszeiten oder einen Speicher erreicht werden.
Ein Einhebelmischer steuert Wassermenge und Temperatur mit einem einzigen Hebel. Im Inneren übernimmt meist eine Kartusche das Mischen von Warm- und Kaltwasser.
Bei der Einregulierung werden Luftvolumenströme an den Auslässen gemessen und auf die Planwerte eingestellt. Dadurch erhalten Räume die vorgesehene Zu- und Abluftmenge.
Einspeisung bezeichnet die Abgabe selbst erzeugten Stroms in das öffentliche Netz. Ein Zähler erfasst die eingespeiste Menge für die Abrechnung.
Eine Energieberatung untersucht den Energiebedarf eines Gebäudes und zeigt geeignete Verbesserungen auf. Sie kann Maßnahmen an Gebäudehülle, Heizung und Stromnutzung sinnvoll aufeinander abstimmen.
Energieeffizienz beschreibt, wie sparsam Energie für einen bestimmten Nutzen eingesetzt wird. Bei Gebäuden geht es beispielsweise um Heizwärme, Warmwasser, Kühlung und Strom.
Ein Energiemanagement erfasst und steuert Energieflüsse im Gebäude. Es kann Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher und Ladeeinrichtung zeitlich aufeinander abstimmen.
Bei der Entfeuchtung wird der Wasserdampfgehalt der Luft reduziert. Dies erfolgt bei Lüftungs- und Klimaanlagen häufig durch Abkühlen der Luft unter den Taupunkt, wobei Wasserdampf als Kondensat ausfällt und abgeführt wird.
Eine Enthärtungsanlage verringert die Härte des Trinkwassers, meist durch Ionenaustausch. Das kann Kalkablagerungen an Armaturen und Geräten reduzieren; die Anlage muss regelmäßig gewartet werden.
Eine Entkopplungsmatte liegt zwischen Untergrund und Fliesenbelag. Sie mindert die Übertragung begrenzter Bewegungen und Spannungen, ersetzt aber keine erforderlichen Bewegungsfugen.
Eine Entlüftungsleitung führt Luft oder Gase aus einem Leitungssystem ab. In der Gebäudeentwässerung sorgt sie für Druckausgleich und schützt Geruchsverschlüsse.
Entwässerung bezeichnet das Sammeln und Ableiten von Schmutz- und Regenwasser. Dazu gehören Entnahmestellen, Abläufe, Leitungen und gegebenenfalls Hebeanlagen.
Eine Erdwärmesonde ist ein Rohrsystem in einer tiefen Bohrung, das dem Untergrund Wärme entzieht. Über einen Solekreislauf dient sie als Wärmequelle für eine Wärmepumpe.
Energien, die aus natürlichen, sich immer wieder regenerierenden Quellen wie Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse gewonnen werden.
Ein Fallrohr führt Regenwasser von der Dachrinne senkrecht nach unten. Es leitet das Wasser in eine Regenwasserleitung, einen Speicher oder eine zulässige Versickerung.
Ein Feinstaubfilter hält kleine Schwebpartikel aus der durchströmenden Luft zurück. Filterleistung und regelmäßiger Wechsel beeinflussen Luftqualität und Druckverlust.
Feinsteinzeug ist dicht gesinterte Keramik mit sehr geringer Wasseraufnahme. Es eignet sich je nach Oberfläche und Produkt für stark beanspruchte Böden sowie viele Außenbereiche.
Bei Fernwärme wird Wärme zentral erzeugt und über ein Leitungsnetz an Gebäude geliefert. Eine Übergabestation überträgt die Wärme auf die Heizungsanlage im Haus.
Die Filterklasse beschreibt die Filterleistung bzw. das Abscheidevermögen eines Luftfilters nach einer bestimmten Norm oder Klassifizierung. Bei der Auswahl eines Filters sind die jeweils gültige Norm, die Filterart und der vorgesehene Anwendungsbereich zu berücksichtigen.
Beim Filterwechsel wird ein verschmutzter Luftfilter ersetzt. Ein rechtzeitiger Wechsel erhält die Filterwirkung und begrenzt den zusätzlichen Druckverlust im Gerät.
Ein Fitting ist ein Formstück zum Verbinden, Umlenken oder Verzweigen von Rohrleitungen. Material und Verbindungstechnik müssen zum Rohr und zum Medium passen.
Eine Flächenheizung gibt Wärme über große Boden-, Wand- oder Deckenflächen an den Raum ab. Sie kann mit vergleichsweise niedrigen Vorlauftemperaturen betrieben werden.
Ein Flansch ist eine lösbare Verbindung zwischen Rohren, Armaturen oder Geräten. Zwei Flansche werden verschraubt und mit einer geeigneten Dichtung abgedichtet.
Das Fliesenformat bezeichnet Länge und Breite einer Fliese. Es beeinflusst Fugenbild, Verschnitt, Untergrundanforderungen und die Wirkung eines Raums.
Fliesenkleber befestigt keramische Fliesen auf einem geeigneten Untergrund. Die Produktauswahl richtet sich nach Fliese, Untergrund und Einsatzbereich.
Ein Fliesenleger bereitet Untergründe vor und verlegt keramische Beläge an Wand und Boden. Dazu gehören je nach Auftrag Abdichtung, Zuschnitt und Verfugung.
Das Fliesenmuster beschreibt die Anordnung von Fliesen und Fugen auf einer Fläche. Verband, Format und Farbwechsel prägen die Raumwirkung und den Verschnitt.
Ein Fliesenschneider ist ein Werkzeug zum maßgenauen Zuschneiden von Fliesen. Manuelle Geräte ritzen und brechen viele Keramikfliesen; für andere Schnitte kommen elektrische Geräte zum Einsatz.
Ein Fliesenspiegel ist eine geflieste Wandfläche, häufig oberhalb einer Küchenarbeitsplatte. Er schützt die Wand vor Spritzern und lässt sich leicht reinigen.
Fliesenverlegung umfasst das Vorbereiten des Untergrunds, Aufbringen des Klebers, Ausrichten der Fliesen und Verfugen. In Nassbereichen gehört eine passende Abdichtung zum System.
Fortluft ist die Luft, die eine Lüftungsanlage nach außen abgibt. Sie kann zuvor als Abluft aus Innenräumen erfasst und durch einen Wärmeübertrager geführt worden sein.
Bei der Freispiegelentwässerung fließt Abwasser durch Gefälle, während die Leitung normalerweise nicht vollständig gefüllt ist. Sie ist das übliche Prinzip der Schwerkraftentwässerung.
Eine freistehende Badewanne steht mit sichtbaren Außenseiten im Raum statt direkt an einer Wand. Für ihre Platzierung müssen Wasseranschlüsse, Ablauf und ausreichend Bewegungsfläche eingeplant werden.
Frischluft bezeichnet umgangssprachlich Luft, die zur Erneuerung der Raumluft zugeführt wird. In der Lüftungstechnik wird genauer zwischen Außenluft und Zuluft unterschieden.
Frostbeständigkeit bedeutet, dass eine Fliese bei geeigneter Verlegung wiederholtes Gefrieren und Auftauen aushält. Wasseraufnahme und gesamter Belagsaufbau sind dafür entscheidend.